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Gewaltpräventionsprojekt

Gewaltpräventionstraining

Das Projekt

Aufgrund zunehmender Gewalttätigkeiten an unserer Schule, wurde von der Gesamtkonferenz beschlossen, dass alljährlich in jeder Klasse unserer Schule ein Gewaltpräventionsprojekt stattfinden soll. In letzter Zeit häufen sich die Vorfälle, vor allem auf dem Schulhof, zunehmend schlagen Schülerinnen und Schüler zu, anstatt ihre Differenzen mit Worten auszutragen. Insbesondere in einem Wohngebiet des Stadtteils kommt es vermehrt auch in außerschulischem Kontext zu teilweise gewalttätigen Auseinandersetzungen, die in die Schule getragen werden. Mit dem Gewaltpräventionsprojekt möchten wir unsere Schülerinnen und Schüler befähigen, Konfliktsituationen ohne Gewalt lösen zu können. Dies sollen die Schülerinnen und Schüler mithilfe eines Resilienztrainings bei Frau Oppenheimer-Scholz (Rakäthe Resilienz) erlernen.

Ausgangslage

An unserer Schule stellen wir in jüngster Zeit ein massiv zunehmendes Auftreten von gewalttätigen Auseinandersetzungen innerhalb und auch außerhalb des schulischen Alltags fest. Es kommt, insbesondere in den Pausensituationen, aber nicht ausschließlich, zu Tritten und Schlägen, mit denen die Schülerinnen und Schüler ihre Konflikte zu lösen versuchen. Ebenfalls sind Beleidigungen und Bedrohungen gegenüber Mitschülerinnen und Mitschülern, aber auch allen pädagogischen Mitarbeitenden an der Tagesordnung. Wir als Schule haben nur begrenzte Möglichkeiten, diesen Gewaltausbrüchen entgegen zu wirken. Auch im häuslichen Bereich erleben unsere Schülerinnen und Schüler Gewalt oder bekommen sie als Normalität vorgelebt. Konflikte auch zwischen den Eltern nehmen in unserem Stadtbezirk deutlich zu und übertragen sich somit auch auf die Kinder und deren Schulalltag.

Ansatz und Methodik

Die Schule arbeitet eng zusammen mit dem Integrationsbeirat des Stadtteils Misburg, dem Bezirksbeirat, dem KSD Misburg, dem Kulturbüro Misburg-Anderten, den beiden in unserem Stadtteil ansässigen Unterkünften (Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkunft), den Johannitern, Beratungsstellen, Sportvereinen, Polizei und weiteren ansässigen Institutionen. Auf Flohmärkten, Bürgerfesten und dem lebendigen Adventskalender ist unsere Schule präsent. Als erste Schule Hannovers haben wir für unsere bedürftigen Schülerinnen und Schüler ein kostenloses tägliches Frühstück vor Schulbeginn mithilfe des Projekts 'BrotZeit' installiert, bei dem die Kinder eben nicht nur Essen bekommen, sondern auch durch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer Zeit und Zuwendung erfahren. Weitere Kooperationspartner der Pestalozzi-Grundschule Misburg sind zudem der Zoo Hannover und Hannover 96.