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Mittendrin

Gemeinsam buntes Leben und Vielfalt im Ort erleben!

Das Projekt

Unser Projekt mit dem Titel „Mittendrin – gemeinsam buntes Leben und Vielfalt erleben!“ hat den Zweck, ein attraktives Angebot zur Freizeitgestaltung mit Mehrwert auf dem Land zu etablieren, das sich an den Wünschen und Bedürfnissen des Teilnehmendenkreises orientiert. In einer angenehmen, möglichst wertfreien und wertschätzenden Atmosphäre können die Teilnehmenden gemeinsame Zeit genießen. Darüber hinaus soll die Option geboten werden bei Bedarf Anregungen oder Beratungen zu Herausforderungen im Alltag wahrzunehmen. Mit gemeinsamen Aktionen soll eine breite Zielgruppe, insbesondere Familien, Kinder und Jugendliche angesprochen werden. Durch die Vernetzung mit lokalen Institutionen soll das Projekt bei möglichst unterschiedlichen Menschen bekannt gemacht werden, um einen heterogenen Teilnehmendenkreis zu erzeugen. Auf diese Weise soll Inklusion lebenswirklich umgesetzt werden. Die Familie wird als gesamtes System gesehen, das es auf unterschiedliche Weisen zu unterstützen gilt. Der MehrGenerationenPark Seggebruch stellt einen guten Standort für ein solches gemeinschaftliches Projekt dar, weil bereits potenzielle Teilnehmende vor Ort sind, eine Vielfalt im Komplex bereits besteht, entsprechende räumliche Möglichkeiten zur Verfügung stehen und das Personal vertraut ist mit der Umsetzung von Gruppenaktivitäten mit pädagogischem Hintergrund. Bei dem Personal, das für die Planung und Umsetzung von „Mittendrin“ verantwortlich wäre, handelt es sich um ein multiprofessionelles Team von Assistenzen für Menschen mit Beeinträchtigung. Niedrigschwelligkeit ist ein zentrales Kriterium für die Realisierung des Projektes. Die Angebote sollen so leicht wie möglich wahrnehmbar sein, das heißt nicht mit großem planerischem oder finanziellem Aufwand für die Teilnehmenden verbunden sein. Darüber hinaus ist die aktive Einbindung der Zielgruppe unerlässlich. Um diese Partizipation für jeden zu ermöglichen, sollen verschiedene Wege des Mitwirkens (analog, digital, persönlich) zur Verfügung gestellt werden. Optimalerweise wird Vernetzung über das Projekt hinaus angeregt und Chancengleichheit in der Nachbarschaft somit nachhaltig gestaltet. Unser Wunsch ist es, mithilfe von „Mittendrin“ den Austausch des MehrGenerationenParks mit externen Einrichtungen wie örtlichen Schulen, Kirche und der Gemeinde zu fördern und auszubauen. Dafür orientieren wir und an den Prinzipien des Quartiersmanagement und der Gemeinwesensarbeit.

Ausgangslage

Unser MehrGenerationenPark (MGP) liegt in dem Ort Seggebruch, welcher direkt anschließt an die Orte Helpsen und Kirchhorsten. In diesen Orten gibt es einen Kindergarten, eine Grundschule und eine weiterführende Schule. Die nächste Stadt ist rund acht Kilometer entfernt und auch mit dem Zug zu erreichen. Umgeben sind die Dörfer von Feldern und Wäldern, auch der Mittellandkanal ist nicht weit. Die Verfügbarkeit von attraktiven Angeboten zum Erleben von Gemeinschaft, Freizeit und Austausch ist wie so oft auf dem Land eingeschränkt. Wenn Angebote in der nächstgelegenen Stadt wahrgenommen werden wollen, ist man auf eine entsprechende Mobilität angewiesen. Mithilfe eines derartigen Projektes könnten attraktive Angebote vor Ort geschaffen werden, die leichter zu erreichen sind. Darüber hinaus sind Wohnobjekte auf dem Land meist kostengünstiger. Optimalerweise würde eine gemeinschaftliche Anlaufstelle auf dem Land auch die Personen adressieren, die auf günstiges Wohnen angewiesen sind. Auf dem Land findet man eine natürlichere Durchmischung sozialer Klassen vor als etwa in der Stadt, in der sich oft separierte Gebiete finden lassen. Prägend ist dennoch der demographische Wandel, wodurch sich Kinder, Familien oder Zugezogene in alten Strukturen wiederfinden. Für neue gegenwärtige Herausforderungen braucht es neue Lösungen, die alle abholen.

Ansatz und Methodik

Durch meine ehemalige Arbeit bei einer Erschließungsgesellschaft für Baulandentwicklung, hatte ich immer auch mit Gemeinwesenarbeit zu tun. Auch für den Bau des Mehrgenerationenparks haben wir eng mit der Gemeinde zusammengearbeitet und deren Belange berücksichtigt. Wir versuchen hier mit allen Akteuren vor Ort zusammenzuarbeiten und keine Doppelstrukturen zu schaffen. Alle Belange aller Bewohner sollten hier einfließen, damit sich alle gehört fühlen. Unser Projekt wird von proffessionellen Fachkräften begleitet. Wir möchten infrastrukturellen und immateriellen Bedingungen vor Ort verbessern. Jeder soll sich einbringen können, egal ob Behörde oder Bürger, Verein oder Firma. Partizipation und eine gute Netzwerkarbeit trägt zur Stärkung der Demokratie bei und sorgt für einen respektvollen Umgang miteinander. Unser Anspruch auf gelebte Inklusion und Integration soll sich durch das Projekt "Mittendrin" in die Gemeinde tragen. Die geplante Niederschweligkeit soll dazu beitragen alle Kinder zu erreichen und deren Familien.